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| Gefahr-Welpenspielstunde !!! |
| GEFAHR - Welpenspielstunde
Man stelle sich vor:
Welpen aller Rassen und Größen auf einem Hundeplatz und ein vermeintlich kompetenter Hundetrainer, der unnatürliches Verhalten des Welpen durch seine inkompetente Aussage: " Das machen die schon unter sich aus." fördert.
Da werden Welpen, vielleicht noch in der wichtigsten Phase ihres Lebens - die Prägephase -, sich selbst überlassen. Jeder versucht sein Fell zu retten, nichts anderes ist dieses ach so schöne Spiel.
Die Meute fremder Artgenossen versuchen untereinander ihre Machtkämpfe auszuleben. Welpen werden gehetzt und untergebuttert, beobachtet man dies mit dem nötigen Hundeverstand, so ist das auf keinen Fall ein Spiel.
Sensible Welpen ziehen sich in Ecken zurück, werden von Haltern weggedrängt, wenn sie um Hilfe suchen und so manche Jagdszene endet am Zaun, hilflos und schutzlos dem Gegenüber ausgeliefert.
"Halb so schlimm"... so der Hundebesitzer..."beim nächsten mal ist es wieder vergessen!"
Solche Hundehalter sichern mir in 2 bis 3 Jahren meinen Job. DANKE !!!
Denn nachweislich 99 % aller Welpen, die aus solch einer fahrlässigen Welpenspielstunde stammen , sind meine späteren Problemhunde.
W A R U M ?
Einige Welpen kontrollieren die Lage, tragen Machtkämpfe aus und lernen: " Jawohl, ich kann es..." Andere ziehen sich zurück und werden im schlimmsten Fall zum Angstbeißer.
Schauen wir mal zum Urvater des Hundes.
Meinen Sie, dass sich rudelfremde Wölfe zum spielen verabreden?
Der Schutz und das Überleben des eigenen Rudels sind genetisch verankert, fremde Tiere werden vertrieben oder sogar getötet. Das ist die natürlich und artgerecht.
Was ist aber mit der Sozialisierung auf andere Artgenossen?
Sozialisierung findet auf den Sozialpartner Mensch statt. Alles andere lernt der Welpe von seinem Muttertier als regulierende Basis.
Oder möchten sie, dass ihr Hund später alle Dinge selbstständig, als ohne Sie, regelt? Beispiel: Hund zieht an der Leine zu anderen Artgenossen hin.
Nichts anderes lernt der Hund in der Welpenspielstunde, als das: Ich kann meinen Rudelführer nicht vertrauen !!!
Verabschieden Sie sich von der Welpenspielstunde, als sinnvolle artgerechte Sozialisierung. Es handelt sich eher um fahrlässige Rudelführung, der Hund ist und bleibt ein Raubtier und ein Beutegreifer.
Oder würden Sie Ihr Kind in den Sandkasten setzen mit größeren, älteren und stärkeren Kindern und bei einer Rauferei tatenlos zusehen, nur weil ein Pädagoge sagt: " Das müssen die unter sich ausmachen?"
Ganz schlimm wird es, wenn eine Masse an Hundewelpen auf einen Platz hetzt. Als "Hundetrainer" hat man da keine Chance mehr einzugreifen und das Chaos ist vorprogrammiert.
Schauen Sie sich mal genau an, was Welpen mit Welpen machen? Ist das ein schönes Spiel? Ganz sicher nicht, es ist fahrlässig und verantwortungslos.
Jetzt wird es dem " Hundetrainer " mit aufmüpfigem Welpen A nun doch zuviel und er schüttelt den Welpen ordentlich an den Nackenhaaren.
Was passiert aus Hundesicht?
Der Hund ist wie gesagt ein Raubtier / Beutegreifer und der Tötungsakt erfolgt in der Regel durch das in den Nacken beißen und das zum Tode oder Besinnlosigkeit führende Schütteln der Beute. ( oft in Verbindung mit Zerrseilen zu beobachten)
Nun möchte aber der Mensch , dass sein Welpe ihn gern und freiwillig folgt, Gehorsam ist und keine Angst hat. Also ist das Nackenschütteln völlig kontraproduktiv und aus Hundesicht eine echte Gefahr.
Schnauzengriff oder auf den Rücken werfen...
Leider werden diese Begriffe immer wieder in Zusammenhang mit körperlichen Maßregelungen genannt. Fakt ist aber:
Beide Beschwichtigungssignale werden innerartlich durchgeführt. Innerartlich und der Mensch ist nun mal kein Hund.
Er wird niemals das Zusammenspiel von Körpersprache, Mimik und Gestik wie ein Hund ausüben können. Die Anwendung durch uns Menschen ist vermessen und fatal.
Den Beschwichtigungsanwendungen gehen immer eine Reihe von Kommunikationssignale voraus. Werden diese Signale vom Gegenüber nicht beachtet, kommt es zur aktiven Anwendung.
Ist man sich dessen bewusst, dürfte schnell klar sein, dass der Hund diese Art der Maßregelung seitens des Menschen nicht verstehen kann.
Die Folgen des Einsatzes durch den Menschen sind Konflikte, Unsicherheiten und oft auch Gegenwehr.
Deshalb Welpenerziehung von Anfang an, kompetente und artgerechte Erziehungskurse finden Sie bei uns. |
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